Verhalten Thüringens bezüglich Suedlink

Energie12. Juni 2017

  • Ramelow macht den Seehofer – Suedlink und Energiewendepolitik gescheitert
  • Minister Al-Wazir muss aufklären
  • Hessen dürfen nicht Leidtragende sein

Im Zusammenhang mit der Ankündigung der Thüringischen Landesregierung, den Bau der Suedlink-Trasse durch Thüringen per Gesetz zu verhindern, erklärte René ROCK, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Jetzt ist allen klar, die ganze Energiewendepolitik ist gescheitert, da passt nichts zusammen. Erst haben sich die Bayern mit Seehofer in die Büsche geschlagen, nun will auch das Rot-Rot-Grün regierte Thüringen nichts mehr von der ‚Schlagader der Energiewende‘ wissen.“

Rock weiter:

„Für uns war von Anfang an klar, dass der Suedlink überflüssig ist und eigentlich nur der Windkraftindustrie als Vorwand dient, um im Norden weiter hochsubventionierte Windparks zu bauen. Ich befürchte, dass die Bürger in Hessen nun die Dummen sind, weil Volker Bouffier und Tarek Al-Wazir unbeirrt an der Energiewendepolitik und dem Suedlink festhalten, während alle anderen Länder schon die Zeichen der Zeit erkannt haben.

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir muss nun aufklären, ob die Trasse über Nord- und Osthessen verlaufen soll und er das grüne Lieblingsprojekt ‚retten‘ will. Leidtragende wären die Hessen und die vielen Kommunen entlang der Trasse, die sich dann baulich nicht mehr weiterentwickeln könnten. Der neue Landesentwicklungsplan sieht nämlich weiträumige Abstandsgrenzen zu Stromleitungen vor, so dass beispielsweise neue Wohngebiete in diesen Bereichen kaum noch zu realisieren wären.“