Ausbau der A3 mit höchster Dringlichkeitsstufe in Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen

Arbeit & SozialesAus dem WahlkreisGesellschaftSeligenstadtVerkehr3. Dezember 2016

  • René Rock, MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion und Kreisvorsitzender FDP Offenbach-Land erfreut über die gute Nachricht aus dem Bundestag
  • Höherstufung Ergebnis intensiver Arbeit über Parteigrenzen hinweg

WIESBADEN/SELIGENSTADT – René Rock, FDP Landtagsabgeordneter und FDP-Kreisvorsitzender Offenbach-Land hat es sehr begrüßt, dass die heute vom  Bundestages beschlossenen Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 auch den achtspurigen Ausbau der A3, und zwar sowohl das Offenbacher Kreuz als auch den Abschnitt zwischen Offenbach und AS Hanau, enthalten. „Die FDP hat sich seit Jahren sowohl im Landtag als auch im Kreis Offenbach energisch für beide Teilprojekte eingesetzt, zum Schluss insbesondere für den Abschnitt zwischen Offenbacher Kreuz und Hanau. Jetzt sind beide in der höchsten Kategorie als Vordinglicher Bedarf Engpassbeseitigung eingestuft, das ist großartig“, freute sich Rock.

„Für mich ist eines besonders bemerkenswert: Da die Hessische Landesregierung aus CDU und Bündnis 90 / Die Grünen absolut nichts unternommen hatte, haben sich die Menschen hier in der Region zusammengetan und selbst für das Projekt geworben“, unterstrich Rock. „Gemeinsam mit den lokalen Bundestagsabgeordneten und der IHK Offenbach war es parteiübergreifend möglich,  die Höherstufung des Streckenabschnitts Offenbach-Hanau im Rahmen der politischen Diskussionen in Berlin zu erreichen. Jetzt gilt es angesichts der desinteressierten Landesregierung intensiv daran zu arbeiten, dass die Planungen ohne Verzögerung begonnen werden“, unterstrich Rock. „Die Dauerstaus auf der A3 sind für die wirtschaftlich florierende Rhein-Main-Region nicht mehr akzeptabel. Ich fordere den Verkehrsminister auf, jetzt das Vorhaben zu unterstützen und für die zügige Umsetzung zu sorgen. Ich freue mich auch, weil die Anwohner der A3 in diesem Abschnitt jetzt den modernen Lärmschutz erhalten, den der Bund im Rahmen von Ausbaumaßnahmen mitfinanziert.“

„Es gibt wenige Regionen in Deutschland, in denen Wirtschaft, Dienstleistungsindustrie, Kultur und Gesellschaft so lebendig pulsieren wie im Rhein-Main-Gebiet. Es ist unfassbar, wir Schwarz-Grün meint, es sich leisten zu können, die Energie der Menschen in diesem Raum derart im Stau stecken zu lassen, wie dies die Landesregierung tut“, kritisierte Rock. „Ich bin wirklich sehr zufrieden, dass die Region und ihre Abgeordneten im Bund sich anders entschieden haben.“