In Freiheit die Gesellschaft gestalten

DigitalesFamilie & Kinder12. November 2019

Im Gespräch mit der Diakonie Hessen
ROCK: In Freiheit die Gesellschaft gestalten

  • Digitalisierung und frühkindliche Bildung Schlüssel zu Teilhabe und Selbstbestimmung
  • Chancengerechtigkeit ist Grundvoraussetzung für Demokratie
  • Kindern Kompetenzen in Demokratie und Medienumgang vermitteln

WIESBADEN –René ROCK, Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat sich am 8. November 2019 mit Vertretern der Diakonie Hessen zu einem Austausch über Digitalisierung und frühkindliche Bildung in den modernen, digital vernetzten und von offenen Raumkonzepten geprägten Fraktionsräumen getroffen. Schwerpunkt der Diskussion war die Frage, wie sowohl die Digitalisierung als auch eine hochwertige frühkindliche Bildung allen Menschen die Chancen ermöglichen können, ihr Leben frei und selbstbestimmt zu führen und an der Gesellschaft aktiv und gestaltend mitwirken zu können.

„Die Digitalisierung bedeutet für uns Freie Demokraten neue Chancen, Selbstbestimmung und Teilhabe, sozusagen einen barrierefreien Zugang zu Politik und Gesellschaft“, unterstrich Rock. „Wir haben hier in Wiesbaden unsere Landtagsfraktion komplett digitalisiert, wir wollen das leben und damit auch Anregungen für neue politische Dialogformen geben. Natürlich haben wir dabei auch Verantwortung dafür, wie wir unsere digitale Welt gestalten und wie wir allen Menschen einen kompetenten Zugang ermöglichen. Unsere Kinder müssen lernen, mit den Medien richtig umzugehen. Aber wir müssen in Deutschland überhaupt erst einmal auf ein Niveau kommen, darüber nachdenken zu können.“

„Wie bekommen wir eine politische Beteiligungskultur zustande, in der alle sich demokratisch einbringen können und von ihr nicht nur profitieren, sondern für sich auch Raum für die eigenen Lebenswünsche geben können?“, ergänzte Rock. „Für mich ist und bleibt eine hochwertige, zugewandte frühkindliche Bildung der Schlüssel dazu. Das Land Hessen muss entschieden mehr tun, um in Krippen, Kitas und Schulübergangsprogrammen mit guten Fachkräften, ausreichende Plätzen, einer guten Pädagogik und ansprechenden Räumen den besten Start ins Leben zu ermöglichen. Hier haben wir noch die gesamte Gesellschaft zusammen, hier müssen wir ansetzen. Dass bedeutet auch, dass das Land die Kommunen in dieser Bildungsaufgabe aus den Steuergeldern der arbeitenden Eltern wesentlich stärker unterstützen muss.“