Offenlegung Regionalplan Mittelhessen

EnergieUmweltWindkraft24. Juni 2015

ROCK: BUND verrät Interessen des Naturschutzes und will sogar FFH-Gebiete freigeben

WIESBADEN – René ROCK, energiepolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, übt scharfe Kritik an den Forderungen des BUND im Zusammenhang mit der Offenlage des Regionalplan Mittelhessen, den Ausbau der Windkraft in Mittelhessen stark zu forcieren und sogar durch europäisches Recht geschützte FFH-Gebiete zur Windkraftnutzung freizugeben:

Wie irre kann ein angeblicher Naturschutzverband eigentlich sein, wenn er Windkraftanlagen besonders an solchen Standorten fordert, wo das höchste Gefährdungsrisiko für geschützte Arten besteht. Das verstößt nicht nur gegen das Tötungs- und Störungsverbot für besonders bedrohte Arten wie es im Bundesnaturschutzrecht festgeschrieben ist, es ist auch ein massiver Angriffe auf die Stellungnahmen der Landesverbände der nationalen Vogelschutzwarten und das von ihnen verabschiedete Helgoländer Papier“, so Rock.

Wenn es um den Ausbau der Windkraft geht, ist dem BUND nichts mehr heilig, nicht einmal mehr die wertvollsten Naturschutzzonen, die wir haben. Trotz 25.000 Windrädern liegt der Anteil der Windkraft an der Energieerzeugung in Deutschland gerade einmal bei 1,2 Prozent. Wer glaubt, durch den Ausbau der Windkraft einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, kennt die tatsächlichen Zusammenhänge nicht. Im Gegenteil, Windkraft zerstört die Natur in Hessen und wird zur größten Gefahr für den Erhalt der Artenvielfalt“, so Rock abschließend.