Windvorrangflächen im Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main

EnergieUmweltWindkraft2. Juni 2016

  • Einwendungen der Bürger werden nicht ernst genommen
  • Region für Windkraftanlagen ungeeignet
  • Windkraftausbau stoppen

WIESBADEN – Anlässlich der Vorstellung des Entwurfs für die Windvorranggebiete im Bereich des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein-Main erklärte René ROCK, energiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Trotz tausender Einwendungen hält eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD an ihren Planungen fest im Ballungsraum Frankfurt-Rhein-Main Vorranggebiete für Windkraftanlagen auszuweisen. Überall stellen sich Bürgerinitiativen diesen falschen Planungen entgegen. Diese Ignoranz gegenüber dem Bürgerwillen ist beispiellos. Dabei muss jedem klar sein, dass der Ballungsraum um Frankfurt denkbar ungeeignet für den Bau von Windkraftanlagen ist. Die wenigen natürlichen Freiräume sollen mit Windkraftanlagen zugebaut werden, obwohl die Fachleute der Bundesregierung klar sagen, dass aufgrund fehlender Stromnetze ein weiterer Ausbau der Windkraft volkswirtschaftlich überhaupt nicht sinnvoll ist. Wichtige Erholungsräume für die Menschen der Großstädte und Rückzugsgebiete für Pflanzen und Tiere werden dem Windwahn geopfert.“

Rock weiter:

„Wir müssen diese ideologische Energiepolitik endlich beenden. Das starre Festhalten an falschen Zielvorgaben kostet die Stromverbraucher nur unnütz weitere Milliarden Euro an Subventionen und wertvolle Naturlandschaften werden zerstört. Dass diejenigen, die sich sonst an jeden Baum gekettet haben, für die Windkraft die letzten Bäume roden wollen, entlarvt deren wahre Interessen: Es geht ihnen nur darum noch möglichst lange am Subventionstropf der Ökolobby zu hängen und sich noch schnell die Taschen voll zu machen, bevor Gabriel in Berlin die Subventionen zusammenstreicht.“